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Super lange Reiseberichte von Christine erhalten habe

PostDateIcon Mittwoch, den 15. September 2004 um 00:00 Uhr | Drucken
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SchwachPerfekt 

Mein Freund und ich waren vom 18.9. bis 25.9.2004 im Grand Resort in Hurghada. Hier folgt nun mein Urlaubsbericht, geordnet nach Themen.

Hin- und Rückreise

Wetter
Die einzige Wolke, die den tiefblauen Himmel gelegentlich beschlich, breitete sich Mittags vom Grill der Snackbar aus und roch nach Fisch... Kein Regenrisiko.
Perfektes Sommerwetter, immer an die 35 Grad. Die Mittagssonne ist schon recht heftig und bei Wind leicht zu unterschätzen. Dick eincremen und am besten im Schatten bleiben (leidvolle Erfahrung)!
Am Abend ist´s sehr angenehm, die Klimaanlage sorgt für eine Raumtemperatur nach Wunsch. Die Klimaanlage in der Lobby ist etwas übereifrig, man bekommt jedes Mal einen Kälteschock, wenn man eintritt.

Anlage
Perfekt. Ich habe nie so eine schöne und mit so viel Liebe zum Detail erbaute und gepflegte Anlage gesehen! Vor allem wenn man im Dunkeln ankommt, verursacht die Beleuchtung Gänsehaut, so schön ist es. Und dabei nie zu kitschig.
Im großen Pool befindet sich eine Insel mit der Snackbar, die mit den zugehörigen Brücken die Anlage viel interessanter macht. An diesem Pool haben wir uns auch ausschließlich aufgehalten, nicht im neueren Teil des Hotels mit den zwei kleineren Pools und dem Kinderbecken. Tipp für den ersten Tag am Pool: auf den Liegeflächen in Himmelsrichtung Meer hat man am längsten Sonne - Osten, ist ja eigentlich klar!
Der Boden des Beckens ist etwas uneben und unregelmäßig tief, für nicht so gute Schwimmer etwas problematisch. Ein Tipp ist es, einmal im Dunkeln schwimmen zu gehen, um die Atmosphäre und die Untermalung durch den Live-Sänger besonders zu genießen. Schön ist es auch, mit dem Aufzug in die 5. Etage zu fahren. Teilweise hat man dann einen wunderschönen Blick vom Dach, vor allem von der kleinen Terrasse neben der Suite 2501, die übrigens beängstigende Ausmaße hat!
Der Weg zum Strand hat uns echt nicht gestört, da er durch den sehenswerten Park vom Grand Hotel führt. An der Straße in der Grand Mall findet man alles, was man so braucht: Mitbringsel wie Schmuck, Wasserpfeifen und Markenplagiate, Restaurants und Bars, sowie Shops mit Getränken (BARAKA!!!), Snacks für die Mittagszeit und allem, was man daheim vergessen haben könnte. Wir haben für eine Woche nach und nach 18 Flaschen Baraka gekauft. Der Verkäufer fragte uns, ob wir damit duschen oder uns die Sachen waschen wollten. Aber im Ernst, viel Trinken ist bei dem Klima echt nötig! Die Pizzeria neben dem Theater kam uns günstig und nicht Magen-Darm-gefährlich vor.

Essen / Restaurants / Bars
Fanden wir gut. Ok, beim Frühstück vermisste ich ab Mitte der Woche sehnsüchtig deutsches Vollkornbrot (jedenfalls sämtliches "Nicht-Weißbrot"), aber dafür fährt man ja nicht nach Ägypten. Die Säfte, die man sich dort zapfen kann, sind viel, viel, viel zu süß, unserer Meinung nach ungenießbar. Aber der Kaffee war gut und auch der trockene Kuchen. Wer das deftige englische Frühstück mag, kommt auch voll auf seine Kosten und für das Zusammenstellen eines Müslis gab´s ganz viel Auswahl. Von den beiden Hauptrestaurants El Mahara und Marrakesch hat uns ersteres entschieden besser gefallen. Es wirkte einfach etwas gediegener. Vom Essensangebot her glauben wir, dass es in beiden Restaurants parallel das Gleiche gibt.
Abends finde ich es echt wichtig, dass man sich einigermaßen ordentlich anzieht. Für Männer wäre eine lange Hose schon fein. Und wenn die Kellner vor Staunen über ihre Füße fallen, weil eine junge Dame nicht mehr als ein winziges Oberteil und einen Rock angezogen hat, der nicht mehr ist als ein breiter Gürtel, dann ist das irgendwie nicht witzig.
Im El Mahara war am Abend immer viel, viel Betrieb. Wenn man reinkommt, reserviert man am besten seinen Tisch, indem man seine Essenskarte hinlegt, bestellt erst seine Getränke und geht dann gleich auf das Buffet los. Wenn man wartet, bis die Getränke kommen, wird man schon mal alt und grau. Das Personal ist ein bisschen schwierig. Eine Bestellung auf Englisch aufzugeben ist keine Garantie dafür, dass man hinterher genau das Gewollte bekommt. Und man sollte irgendwie kennzeichnen, dass man noch einmal zu dem Tisch zurückkehrt, sonst wird er schnell wieder neu gedeckt. Aber im Grunde nett und hilfsbereit sind alle Kellner, wenn ich mich als weibliches Wesen mit blonden Haaren auch darüber geärgert habe, dass ich dauernd unter komischem Grinsen auf arabisch angebrabbelt wurde.
Von der Qualität und Auswahl... wir hatten erst ganz gegen Ende des Urlaubs Magen-Darm-Probleme, immerhin. Ob die Salate dazu geführt haben, die ohnehin nicht so empfehlenswert waren? Maissalat mit Melone und so interessante Kreationen... Aber an Hauptspeisen gab es immer viel Auswahl. Wer da trotzdem nichts fand, stellte sich im El Mahara eben bei dem unermüdlichen, freundlichen Chinesen an, der mit wahnsinniger Ausdauer die von den Gästen ausgesuchten Zutaten zu leckerem Nasi Goreng briet und verhackstückelte.
Und der Nachtisch! Für Süßschnäbel natürlich ideal, diese vielen, vielen Kuchen und Cremes.
Wir hätten von Anfang an die drei weiteren Restaurants des Grand Hotels intensiver nutzen müssen. Wenn man sich am Abend vorher anmeldet, kann man die schließlich ebenso benutzen wie die im Resort. Und das Essen ist dort in der Tat geschmacklich irgendwie besser und würziger, auch wenn die Auswahl ähnlich ist. Das Arabesque bietet eine sehr schöne orientalische Atmosphäre, wenn auch das Essen einen stark europäischen Einschlag hat. Besonders gut hat uns das Swan gefallen, das wirkt sehr elegant und fein.
Wenn man sich nach dem Essen noch in eine Bar setzen will, kann man das guten Gewissens tun, die Preise sind echt keine Abzocke. In der Pergola-Bar sitzt man stimmungsvoll, aber die Sessel sind längst nicht so bequem, wie sie scheinen. Im Theater in der Grand Mall kann man sich unserer Ansicht nach ebenso gut einen antialkoholischen Cocktail bestellen, wie einen mit dem üblichen Tröpfchen Alkohol: man schmeckt praktisch keinen Unterschied.

Zimmer
Wir hatten eine Junior-Suite, Nummer 2357. "Geräumiger als die Deluxe-Zimmer" ist schon eine leichte Untertreibung. Die Wohnung war so groß, dass wir uns fast angeschrien haben, um uns von einem Zimmer ins andere zu verständigen. Es gab einen großen Vorraum, ein riesiges Wohnzimmer mit Tür zum Balkon, einen kleinen Flur, ein Ankleidezimmer (bzw.: begehbarer Kleiderschrank) mit Safe, ein großes Bad (mit Telefon neben dem WC, für die Erledigung sämtlicher Geschäfte) und ein großes Schlafzimmer mit einem großen Fenster zum Pool. Groß, groß, groß. Daher voll im Trend des Zimmers das Himmelbett, in dem man für einen Gutenachtkuss schon mal ein paar Meter herumrobben musste :. Schön waren auch die vielen kleinen, orientalischen Lampen. Bei 21 Lichtschaltern war es aber jeden Abend ein Drama, bis alle Lichter aus waren. 3 Telefone, 3 Sitzgruppen, 2 Fernseher und 2 Klimaanlagen - es war unwirklich.
Das einzige Problem des Zimmers lag in der feuchten Anschmiegsamkeit des viel zu nah am Körper aufgehängten Duschvorhangs. Lösung: anfeuchten, gegen die INNERE Wannenwand pappen und dann sämtliche Mittelchen und Fläschchen von innen zum Beschweren auf den Wannenrand stellen. Aber ich glaube, ich gehe zu sehr ins Detail :.

Strand
Was haben eigentlich alle gegen den Strand? OK, man muss ein bisschen laufen und er ist sehr, sehr stark bestückt mit Schirmen. Daher haben manche Schlauen einen bunten Schal an ihren Schirm gebunden, um nicht ewig nach ihrer Lagerstatt zu suchen.
Der Sand ist auch nicht soo fein wie auf Djerba zum Beispiel, aber alles ist sauber, gepflegt und im Wasser ist´s nicht felsig. Und wir haben immer einen Platz gefunden, wenn auch nicht immer in der ersten Reihe.
Einziger Ausreißer: beim Schnorcheln roch es plötzlich penetrant nach Diesel. Als kleine, schwarze Tröpfchen auf der Wasseroberfläche schwammen, haben wir Reißaus genommen. Aber das kam dann nicht wieder vor.

Personal
Wie bereits angesprochen war die Verständigung auf Englisch oft nicht ganz einfach. Mit Deutsch brauchte man es bei den einfacheren Bediensteten - wie auch Kellner oder Zimmerservice - meist gar nicht erst versuchen. An der Rezeption allerdings konnte man mit nahezu perfektem Deutsch rechnen.
Aber alle waren sehr freundlich und hilfsbereit, was auch nicht vom Trinkgeld abhängig war.
Unser Zimmerboy Shazly war sehr freundschaftlich.
Aber als wir ihn bei der Ankunft um Hilfe baten, weil der Kühlschrank nicht funktionierte, sagte er uns gleich, wir müssten packen und unsere Koffer aus dem Zimmer holen, wir bekämen ein neues Zimmer. Da hatte er wohl etwas falsch verstanden. Überhaupt scheint das Personal sehr schnell mit einem Zimmerwechsel bei der Hand zu sein, wenn einem also etwas unerträglich ist, sollte man nicht lange fackeln.
Gefreut haben sich die Leute nach meiner Erfahrung, wenn man sich mit "schukran" (Betonung auf der letzten Silbe) bedankt hat. Auf eine Bitte oder einen Wunsch hin sagten die Einheimischen oft "mesh" (zu Frauen offenbar "meshi"?!?). Nachdem mein Freund sich zuerst irgendwie beschimpft fühlte, fragten wir Shazly um Hilfe und der erklärte uns, dass das so viel wie "Ja, OK!" heißt. Hoffen wir´s.
Versucht ein Kellner zu flirten, hört frau meist: "ha bibi", was soviel heißen soll wie "Schätzchen" oder "liebe Freundin", je nachdem. Aber wenn Frau dann wiederum ihren männlichen Begleiter mit Arabischkenntnissen betören will, muss sie "ha bib" sagen.

Trinkgeld
Aufgefallen ist uns, dass im Hotel Barzahlung sehr vermieden wird. Die Bediensteten haben nur sehr ungern Bargeld in der Hand (das ihnen nicht gehört :). Dazu kommt, dass sich durch Platzzuweisung beim Abendessen eigentlich keine "Stammplatz"-Mentalität entwickelt. So ist es oft geradezu schwierig, dem Personal Trinkgeld zukommen zu lassen.
Der Mann am Empfangspult des El Mahara hat sich derart über Kugelschreiber gefreut, dass zu dem obligatorischen, allabendlichen "sssänkyu, söör, sssänkyu werrrri match" (nach Nennen der Zimmernummer) noch ein vergötterndes Kopfschütteln und Augenverdrehen kam.


Unternehmungen / Unterhaltung
Über den Bazar, der an die Mall angrenzt, sollte man besser am Abend gehen, wenn viel los ist. Um die Mittagszeit ist man dort alleine und um so vehementer stürzen sich die Händler auf einen. Will man sich erst einen Überblick verschaffen, geht man am besten gleich an der Straße entlang, dort wird man nicht so angesprochen.
Ein kurzes "La" ist immer eine wichtige Vokabel: "Nein."
Dieser Bazar hat uns für die Deckung unserer touristischen Bedürfnisse vollkommen genügt, wir wollten uns gar nicht mehr in die Innenstadt wagen.
Will man bei den Juwelieren im Grand Hotel etwas erstehen, begegnet einem unweigerlich eine Schmuckfeinwage. Unserer Meinung nach ist das Gewiege und Getippe mit diesen Dingern nur Show. Denn trotzdem wollte man uns einen mangelhaft vergoldeten Anhänger als massives Gold verkaufen.
Man hat viele Abendunterhaltungsmöglichkeiten: die Musicalshows in der Grand Mall sind nicht schlecht, wenn auch etwas kurz. Wer das Originalmusical kennt, bemerkt die verzerrte Story. Ansonsten gibt es jeden Abend in der Lobby was zu sehen. Mal eine Harfenspielerin, der die meisten aber schimpflich wenig (Be-)Achtung entgegenbringen, mal eine Folkloreshow. In der Snackbar gibt ein guter Sänger jeden Abend Balladen zum Besten, die aber durch die ganze Anlage klingen. Und allein ein Spaziergang durch die Anlage ist schon ein Erlebnis.
Bezüglich der vielen Ausflüge verhielten wir uns etwas faul. Aber Schnorcheln ist ein absolutes Muss und für jeden, der solide Schwimmfähigkeiten hat, problemlos auszuprobieren. Es ist als schwimmt man durch einen Dokumentarfilm von Cousteau. An der Ausflugsorganisation mit FTI war nichts auszusetzen. Wir haben den Bootstrip zur Giftun-Insel mitgemacht, der einem neben Schnorchelgelegenheiten noch den wunderbaren Hawaii-Strand der Giftun-Insel (OK, ohne Palmen) bietet. Aber: Unbedingt den Rücken dick, dick eincremen und falls nötig ein leichtes T-shirt beim Schnorcheln anziehen. Durch das kühle Wasser und den Wind habe ich erst im Hotel bemerkt, wie sehr ich mich verbrutzelt habe!
Den orientalischen Abend, für den ein Kellner im Hauptrestaurant Werbung macht, sollte man nicht als Nepp abtun. Die 11 Euro Aufschlag p.P. auf das gewöhnliche Abendessen haben uns einen sehr schönen Abend mit richtig orientalischen Geschmackserlebnissen beschert. Wir saßen gleich am Pool auf der Terrasse des Nigma-Restaurants in einer kleineren Gruppe von ca. 60 Leuten, also nicht das ganze Hotel. Es gab ein großes Menü mit Bauchtanz und Live-Musik zur Untermalung und auch Wasserpfeife und süßen Tee zum Abschluss.

Achtung!
1. Unterscheide wohl: Piaster und Pfund! In Ägypten gibt es nur Scheine, die zum Teil kaum ihr Papier wert sind. Man muss sich also wirklich Zeit lassen und genau auf Bezahlung und Wechselgeld achten, sonst wird man kräftig über´s Ohr gehauen. Vorsicht ist vor allem geboten, wenn Einheimische Touristen bitten, Euro in Pfund zu tauschen. Es soll die Masche geben, dass man, wenn man 50 Pfund gibt, anschließend den Vorwurf hört, nur 50 Piaster gegeben zu haben. Wenn man sich entschuldigt und noch einmal 50 Pfund gibt, ist das Gegenüber verständlicherweise zufrieden. 50 Piaster sehen 50 Pfund ähnlich, haben aber einen Wert, der gegen 0 tendiert.
2. Achtung Straßenverkehr! Wir fanden es eigentlich ganz lustig, mit dem Sammeltaxi über eine Art Kraftfahrstraße im Gegenverkehr zu fahren. Aber kurz nach unserer Heimkehr ist in Hurghada ein schwerer Unfall passiert. Man mute seinem Schutzengel nicht zuviel zu und beschwere sich rechtzeitig beim Fahrer oder steige aus.
3. Die Kofferträger im Hotel sind ausnahmsweise relativ trinkgeldgierig. Auch mitten in der Nacht sind sie ohne einen Obolus einfach NICHT abgezogen. Also auch für die Abreise ein wenig Kleingeld bereithalten, es ist ja auch höflicher so!
4. Bitte den Kellnern nie eine unsignierte Rechnung auf dem Tisch liegen lassen, die müssen sehr viel Geld zahlen, wenn sie weder Geld noch Unterschrift des Gastes beibringen.
5. Bitte nicht durch allzu kurze und knappe Kleidung kulturell provozieren, das gilt für Männlein und Weiblein.
6. Immer gesunden Respekt vor der ägyptischen Sonne haben und gut eincremen!


Letzte Tipps
1. Das Essen im Grand Hotel ist eine Voranmeldung wert.
2. Das Mövenpick-Eis, das in den beiden Hotels in frisch gebackenen Waffeln verkauft wird, hat uns sehr gut geschmeckt und dürfte auch keine bösen Verdauungsfolgen haben.
3. Eine Kontaktaufnahme zum Hotel (per Email) zur Zimmerreservierung ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Wir sind auch der verbreiteten Meinung, dass die Zimmer 22xx-25xx besonders schön gelegen sind.
4. Viel, viel trinken: Baraka forever!
5. Calzium-Brausetabletten sollen gegen Sonnenbrand helfen, auch wenn sie pfui schmecken.
6. Gefälschte Markenklamotten in akzeptabler Qualität (das ist nie deutscher Standard!) gibt es, wenn man die Grand Mall in Richtung Innenstadt ganz bis zum Ende geht, im letzten Laden. Vor allem O´Neill, Puma und Tommy.

Fazit
Durch die Tipps und Behelfslösungen, die hier angesprochen wurden, soll nicht der Blick darauf verstellt werden, dass es ein wunderschöner, praktisch perfekter Urlaub war. Dieser Bericht sollte vor allem nützlich sein und weniger das tolle Erlebnis eines Urlaubs vor Ort vorwegnehmen.


Wir haben mit FTI gebucht und sind mit LTU geflogen. LastMinute haben wir für die Junior-Suite ca. 530 Euro p.P. bezahlt. Los ging´s vom Flughafen Düsseldorf, der ein verwirrendes Parkleitsystem hat und recht teure Parkgebühren, wenn man nicht gerade einen Platz auf dem Langzeit-Spar-Parkplatz ergattert. Aber dafür muss man Zeit und Geduld mitbringen, zum Anstehen.
Unsere Flüge waren über Nacht, dadurch hatten wir eine volle Woche Urlaub in Hurghada, waren aber total erschlagen, als wir endlich daheim waren.
Auf dem Flughafen bricht bei der Einreisekontrolle offenbar regelmäßig großes Chaos aus. Also: recht früh aus dem Flugzeug kommen, Einreisekarten ausgefüllt bereithalten, gleich bei seinem Reiseveranstalter Visa kaufen und dann erst für die Passkontrolle anstellen. Am besten Trolleys mitnehmen, Gepäckkarren sind absolute Mangelware am Flughafen. Aber der Weg ist auch nicht zu weit.
Wenn man irgendwo von Einheimischen mit "Yalla, yalla!" zur Eile angetrieben wird, sollte man wissen, was das bedeutet.
Der Transfer zum Hotel ist tatsächlich denkbar kurz, etwa 10 Minuten. Im Hotel hört man zwar gelegentlich ein Flugzeug vorbeirauschen, aber das ist zu vernachlässigen.
Mit der FTI-Reiseleitung waren wir soweit zufrieden. Unser Rückflug hat sich um eine Stunde verschoben, das wurde uns schnell per Hauspost mitgeteilt. Die Willkommensveranstaltung kann man sich durchaus mal antun, für Ägypten-Anfänger gibt es nützliche Tipps.
Gemäß den Tipps im Grand Resort-Forum haben wir uns auch gleich nach der Buchung um eine Zimmerreservierung gekümmert und mit etwas Geduld und Hartnäckigkeit ein Zimmer in Traumlage bekommen.
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