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Sehr gelungener Urlaubsbericht von Thoralf

PostDateIcon Mittwoch, den 15. Januar 2003 um 00:00 Uhr | Drucken
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SchwachPerfekt 

Hallo Sven,

zuerst einmal möchte ich Dir einen herzlichen Dank und ein riesen Lob für Deine Seite www.grand-resort.de aussprechen, diese hat uns bei den Vorbereitungen zu unserem Spontan-Urlaub Anfang diesen Jahres, von dem ich kurz berichten möchte, sehr geholfen.

Die Vorbereitung

Ende 2002 waren wir in einer ziemlich schlechten Verfassung, Also beschlossen wir, dass wir einen Urlaub brauchen würden. Frei hatten wir genug (4 Wochen 2 Ende des Jahres und 2 Anfang 2003). Also ran an den Computer www.ltur.de eingetippt und die Suche nach allen Zielen mit mehr als 23 Grad Celsius gestartet (ca. Anfang Dezember war das). Viel gab es nicht: Florida, Kanaren und Ägypten. Florida war uns mit unserem 4 jährigen Sohn zu weit und die Kanaren - naja. Blieb also Ägypten. Viel gesurft, Angebote verglichen und irgendwie am Grand Ressort hängengeblieben. An die c't erinnert, da stand doch mal was über last-minute Anbieter. Artikel gesucht und noch mal gelesen. Aha, ltur kriegt 2 Wochen vor dem Starttermin nochmals neue und preiswerte Angebote rein.

Die Buchung

Gesagt getan, bis Mitte Dezember gewartet und wieder gesucht. Noch preiswerter als ltur war z.B. www.airtour.de (dahinter verbirgt sich touristikboerse.de). Preis Vollzahler 578 EUR und Kind 237 EUR. Online-Buchung ausgelöst und auf den angekündigten Rückruf gewartet. Nachdem nach zwei Tagen immer noch nichts geschehen war (Mensch, das 2 Wochen vor Abflug !), habe ich hektisch nach Kontaktadressen gesucht und den Anbieter per eMail, Kontakt-Formular im Web und per Telefon heimgesucht (ich hätte mich vielleicht etwas zügeln sollen, dazu später). Siehe da, keine Buchung eingegangen. Die nette Dame am Telefon sagte mir aber, das noch Plätze frei seien und ich sollte doch per Internet buchen. Da das schon einmal nicht geklappt hat, bat ich um eine andere Möglichkeit. Ich konnte dann auch per eMail mit den Daten von der Internetseite bestellen. Prima, sehr kundenfreundlich. Und dann kam es - den ganzen Abend klingelte das Telefon, erst der normale Rückruf auf meine Bestellung, dann nochmals ein Kontakt, dass mein Screenshoot der Online-Bezahlung eingegangen war, später bestimmt noch vier oder fünf Anrufe auf meine vielen anderen Kontaktaufnahmen (selber schuld).
Nun aber liessen die Papiere auf sich warten (wie gesagt wir flogen am 04.01.2003 los und davor waren ja zwei (in Deutschland quasi arbeitsfreie) Wochen. Egal am Ende waren sie am Donnerstag da und wir konnten Samstagnacht fliegen.

Der Flug

Der Carrier war in unseren Fall Air Berlin. Gut umsorgt waren wir. Zum Hinflug (ab 19:20 Uhr, an 0:55 Uhr) gabs ein warmes Abendessen und genügend zu trinken (incl. freiem Wein). Für unseren Kleinen bekamen wir Mal-Zeug, ein Basecap und einen Wasserball. Die Stewardessen waren zwar etwas tramplig, aber sonst war es OK. Zurück gings ebenfalls mit Air Berlin. Allerdings mit 2 Stunden Verspätung, weil die Triebwerke wohl in Berlin defekt waren und erst eine Ersatzmaschine nach Berlin geschafft werden musste. Das ist bei einer Startzeit von 1:55 Uhr besonders dann toll, wenn man

a) einen 4 jährigen Mitreisenden hat

und

b) erst dann davon in Kenntnis gesetzt wird, wenn man Check-in und Passkontrolle schon hinter sich gebracht hat.

Von der Crew gab es lediglich eine Information zum Sachverhalt, keine Entschuldigung. Beim Einsteigen konnte ich gerade noch die letzte Zeitung erhaschen. Ansonsten Service wieder gut, Stewardess und Steward waren sehr freundlich, wieder was zum Malen für den Kleinen und frische Schrippen zum Nachtmal. Zu trinken reichlich, diesmal Sekt kostenlos.

Der Flughafen

Etwa zeitgleich mit unserer Maschine aus Berlin kamen jeweils ein Flug aus Moskau und München in Hurghada an. Die Visamarken waren schnell geholt (wir haben, obwohl wir wußten, dass wir einen nicht unerheblichen Aufschlag zahlen würden, darauf verzichtet zur ca. 15 Autominuten entfernten Ägyptischen Botschaft in Berlin zu gehen, um uns dort mit den Visa einzudecken), dennoch dauerte es mehr als eine halbe Stunde, bis wir die Einreiseformalitäten hinter uns gelassen hatten. Am Gepäckband war unser Flug nicht einmal mehr angeschlagen, die Taschen hatte irgend jemand einfach neben das Band gestellt (sie hätten aber auch weg sein können ... ). Dann wollte ich mir einen Gepäckwagen schnappen, worauf gleich der erste Ägypter die Hand aufhielt, um für den eigentlich freien Wagen zu kassieren. Ich habe zunächst darauf verzichtet.

Beim Rückflug stand neben dem Abfertigungsschalter ein Typ der die Gepäckbanderolen angeklebt hatte und die Koffer vom Fussboden auf das Band stellte. Dabei zeigte er jedem und bei jedem Gepäckstück eine 2 Euromünze, nach dem Motto, gib mir mein Bakschisch. Das ging uns dann wirklich etwas zu weit. Aber es sollte noch besser kommen. In der Transithalle wollte der Toilettenwächter dann einen Euro! für die Benutzung selbigen Etablissement haben und nach meiner Weigerung zeigte er mir dann stattdessen ein 50 Cent-Stück (Handeln auf den Clo). Er hat das übliche Pfund bekommen, obwohl der Saustall ohne Papier und Handtücher selbst das nicht Wert war (aber erklär' das mal einem 4-jährigen, der mitten in der Nacht 4 Stunden hier verbringen muss). Aber es gab einen Spielplatz, mit Tretautos, Rutschen und einer elektrischen Eisenbahn. Mit einem Dollar respektive Euro war man dabei. Das da einer der Flughafenmitarbeiter unter dem Klettergerüst gepennt hat, störte die kleiner Würmer nicht.

Transfer

Der ETI-Betreuer nannte uns den Bus Nr. 15 (habe extra nochmal nachgefragt, ob ich es richtig verstanden habe), den es dann aber überhaupt nicht gab. Egal wir haben uns zum richtigen durchgefragt, der war gerammelt voll, so dass wir 3 uns getrennt setzen mussten (einmal über den Bus verteilt). Dann kam das abkassieren der Visa-Gebühren. Glücklicherweise waren wir durch die Reiseberichte vorbereitet und hatten das Geld bereit. Ich wäre sonst wahrscheinlich aus allen Wolken gefallen und hätte möglicherweise auch gar kein Bargeld dabei gehabt. (Dieses Abkassieren im Bus war übrigens auch der Grund, warum wir uns kein Visum vorher geholt haben, ich hätte mich vermutlich erst streiten müssen, dass ich mein Visum nicht bei ETI abgeholt habe).

Bei der Rückreise kam der Bus viel früher als angekündigt, dafür hat sich der Fahrer in der Lobby erst gar nicht blicken lassen. Nachdem wir durch nachfragen in Erfahrung bringen konnten, dass das tatsächlich unser Bus war, war komischer Weise auch der Gepäckträger vom Hotel zur Stelle, um sein Bakschisch für den Koffertransport abzuholen (also auch hier immer das Scheinchen zur Hand haben !).

Hotel

Es wohl hinreichend beschrieben worden. Es war bei uns selbst zur dieser Jahreszeit ziemlich ausgebucht. Die Warnung vor den Zimmer 1x0x kann ich nur untermauern. Wir hatten Zimmer 1304. Es war sehr schön und hatte einen herrlichen Ausblick. Aber pünktlich 20:45 Uhr bis ca. 0:00 Uhr gab es lautstarke Unterhaltung von der GandMall-Animation. Auf unserer Etage waren am Ende des Ganges auch noch Wirtschaftsräume, so dass die Kofferwagen die ganze Nacht vorbei rollten. Nacht um vier Uhr konnte ich mich dann noch an leiser orientalischer Musik erfreuen.

Eltern mit Kindern sind vermutlich aber im GH besser aufgehoben. Vorsicht vor dem Spielplatz im Siva Grand Beach. Das ist nur was für Eltern mit Nerven aus Drahtseilen ! Das Teil ist kreuzgefährlich !

OK, wer einen Fünfsternehotelpreis gezahlt und ebensolches erwartet hat, ist eventuell enttäuscht, wir fanden es sehr schön und hatten bis auf den Krach nichts auszusetzen, ohne oder mit größerem Kind gern wieder !


Restaurant

Positiv überrascht hat uns gleich der nächste Morgen. Richtig frisches Brot, mit Körnern und ohne. Baguettebrot ebenso wie Weissbrot, aber auch Roggenbrot !!! Ansonsten das übliche Marmelade (und wieder kein Nutella), mehr oder weniger geniessbarer Käse, undefinierbare Wurst, viele Salate, Gemüse und massig leckeres Obst. Alles in allem sicher keine 5 Sternequalität aber ordentlich. Eier in allen Variationen, mir hat omlette with everything sehr gut gemundet, Frau und Kind standen mehr auf die frischen Spiegeleier (jene können aber je nach Brater bei der Zubereitung ohne change zum Teil noch recht roh und glibberig sein).

Abends naja, auch das ist schon gebührend gewürdigt worden. Viele Salate und Obst, sowie viele Kuchen (hübsch anzusehen aber sehr süß). Das Menü recht eintönig. Da habe ich in manchem 3 Sternehotel schon mehr gehabt. Reisende mit Kindern sollten das Marakesch bevorzugen, da gibt es ein Kinderbüffet mit Nudeln, Tomaten und Hühnerfleisch, sowie gebratene Würstchen und Bouletten. Salatliebhaber finden hier auch immer gehackte Zwiebeln, die im Mahara nicht gefunden habe. Allerdings wird das Dessertbüffet nicht aufgefüllt und es steht an den Suppen nicht dran, was drin ist.

Da die Tische generell recht hoch sind, ist die Bestuhlung im Marakesch besser geeignet, da man hier von nicht genutzten Stühlen die Kissen klauen und dem kleinen Kerl unterschieben kann, so dass er endlich auch einmal AUF den Teller schauen konnte.

Vor und nach unseren Ausflug nach Luxor durften wir early breakfast und late dinner im GH geniessen, ich ziehe mir das GR in Bezug auf Restaurant allemal vor.

Das Resümee in Bezug auf das Restaurant ist durchwachsen. Brot (s.o.) sehr positiv, Frühstück gut, Salate und Obst sehr gut (ich habe den Obstkonsum dieses Jahres komprimiert in 14 Tagen zu mir genommen), Abendessen befriedigend. Auf keinen Fall 4 oder 5 Sternequalität.

Geldtauschen

Tauschen konnte beim beim ETI-Reiseleiter 1:4,9, bei der Bank gab es auch nicht mehr. Geldautomat (gegenüber am GH) ist durch die Gebühren verhältnismässig teuer. Der Sindbad U-Bootreisenverkäufer in der Lobby des GH hat 1:5 geboten, wir haben es nicht ausprobiert.

Bakschisch

Prinzipiell wird natürlich alles genommen, aber mit Eurohardgeld haben die Jungs so ihre Probleme, sie können es wohl nicht in Pfund tauschen. Man bekommt aber eigentlich genügend 1-Pfund bzw. 50-Piaster-Scheine, die ich mir wohlweislich immer extra aufgehoben habe. Kugelschreiber und Zigaretten werden auch gern genommen.

Einkaufen

Besonders preisbewusste nutzen den Shuttle zum Siva Grand Beach gehen in Fahrtrichtung weiter an McDonalds, KFC und Pizza Hut vorbei bis zu dem Supermarkt (auf der Hotelseite), bei dem Wagen und Einkaufskörbe davor stehen und richtig mit elektronischer Kasse abgerechnet wird. Ist z.T. deutlich billiger und es gibt ein recht umfangreiches Angebot.
Wir sind meistens vom GR nach rechts abgebogen und auf der Strassenseite des GH an dem freien Grundstück vorbei bis zu einem Laden im ersten Stock "Supermarkt Metro" gegangen. Der war nicht so voll und stickig und es gab etwas bessere Preise als in der GM.

Baden und Wetter

In der ersten Januarwoche war es bis zu 27, 28 Grad Celsius warm und nur leichter Wind in der zweiten Woche war es kühler und relativ starker Wind. Daher konnte man in der ersten Woche bei 19,20 Grad Wassertemperatur durchaus auch im Roten Meer baden. Der beheizte Pool im GR war so warm, dass unserer Sohn nach 1 1/2 Stunden baden nur für kurze Zeit an "Land" kam um gleich wieder zu verschwinden, ich habe ihn jeden Abend nach dem Wachsen von Schwimmhäuten abgesucht. Es sind ihm aber Gott-sei-Dank keine gewachsen :-) . Der starke Wind in der zweiten Woche kühlte den Pool ganz schön aus und an Baden im Meer war nicht zu denken. Der Strand in GH duftete immer stark nach Motorbootabgasen, nicht wirklich angenehm. Das Siva ist wirklich deutlich besser zum Baden.

Aufgeschmissen ist man, wenn man nicht baden kann, was kann man den Kindern dann in Hurghada bieten ? Eigentlich nichts, es wird schnell langweilig.

Fernsehen

Es waren sowohl die öffentlich-rechtlichen Programme ARD und ZDF, sowie DW-TV als auch die RTL-Senderkette mit RTL, RTL II und Vox zu empfangen. CNN, RAI und andere gab es auch noch.

Ausflüge

Wir haben die Luxorfahrt mitgemacht, bei ETI zu unserer Zeit für 50 EUR p.P. Das war OK, aber anstrengend, das Mittagessen lies (trotz Accor-Hotel) sehr zu wünschen übrig, der Reisebegleiter war wenig engagiert. Später haben wir im Reisebüro am GH gleiches für deutlich weniger gesehen, in Sekalla sogar für 27 EUR. Am Ende der Reise bittet der Reiseleiter für den Fahrer um ein Bakschisch und redet da was von 10 % des Ausflugspreises. Mag jeder selbst entscheiden, wir fanden das allerdings schon etwas unverschämt und haben 10 Pfund gegeben. Ach ja, der ETI-Reiseleiter hat uns beim Verkaufen der Reise gesagt, wir sollen EB und LD beim Gästeservice anmelden und wir können das am einfachsten mit der Buchungsbestätigung tun. Wichtig und richtig zu sagen wäre gewesen, die Anmeldung MUSS mit der Buchungsbestätigung erfolgen.

Da schnorcheln zu der Jahreszeit etwas kalt und mit kleinem Kind nicht wirklich Spass machen, sind wir mit dem Sindbad U-Boot gefahren. Naja, es is teuer und die Versprechungen werden nur sehr halbherzig erfüllt. Abholung am GH heisst, dass der Verkäufer ein Sammeltaxi anhält, welches dann noch selbst zu bezahlen ist. Mhh, ich hatte den Preis noch nicht erwähnt (2 Erwachsene und 1 Kind für 100 EUR). Die versprochenen Erfrischungsgetränke gibt es auf der Rückfahrt von der Tauschstation zur Anlegestelle in Form einer pro Person aus einer 2 Literflasche in einen Plastikbecher gegossenen Pepsi . Das "Museum" auf der Tauschbasis ist ein Witz und es gibt im Grund genommen gar keine Zeit sich das anzusehen. Die Tauchfahrt geht nicht annähernd in die 22 Meter (vielleicht 5 oder 8 Meter waren es höchstens) und dauert ca. 40 Minuten, wobei an einem Abhang vorbei und zurückgefahren wird, so dass im Prinzip jede Seite ca. 20 Minuten was zu sehen hatte.

Nicht erschrecken, wenn der Betreuer während der Fahrt mit dem Shuttle vom GH nach Down Town irgend etwas von Programm erzählt. Der Bus hält zunächst an einer der obligatorischen Papyrusfabriken (er erzählt irgendwas von ägyptischem Museum), hier fährt er am Ende auch wieder ab. Man kann sich entweder die ganze Zeit am Basar aufhalten, oder man geht in das Aquarium (5 E.L. Eintritt), wo es ein paar Aquarien mit Rotes Meer-Lebewesen gibt. Wir haben uns das "Museum" geklemmt, da der Basar aber vergleichsweise nicht wirklich interessant ist, waren wir über die Aquariumsmöglichkeit ganz froh.

Besser als in Down Town hat es uns in Sekalla gefallen. Rein ins Sammeltaxi (Tip des Reiseleiters von ETI war, nicht in ein ganz leeres Taxi zu steigen, damit es später nicht als Privat-Taxi-Fahrt deklariert wird und man so auch nicht an eine normales Taxi geraten kann) und am MCDonalds (der ist in Fahrtrichtung links, wer bei dem in Fahrtrichtung recht aussteigt landet in der nähe des Siva und Meilenweit von Sekalla entfernt) aussteigen. Ruhig auch mal in die Seitenstrassen gehen.

Sammeltaxi. Wir haben nie gefeilscht und wurden auch nie beschimpft. Für eine lange Tour nach Sekalla oder Down Town haben wir zu 2 1/2 5 E.L. und für eine kurze 2,50 E.L. bezahlt. Aussen steht hinten meistens 25 P.T. dran und soviel bezahlen die Ägypter auch nur. Dafür stehen sie aber manchmal auch einen Moment, weil der Fahrer auf lukrativere Touristen aus ist.

Reiseleitung/-veranstalter

Es gab den üblichen Begrüssungstreff mit einigen hilfreichen Infos. Der Reiseverkauf stand nicht mehr als bei anderen Pauschalreisen im Vordergrund . Sonst gabs auch nichts zu meckern, nicht besser oder schlechter als bei anderen Veranstaltern und in anderen Ländern auch. Hervorzuheben ist das late check-out (keine Angst dass Ihr verschlaft, der Zimmerverantwortliche kommt die Minibar kontrollieren und der Gepäckträger wird auch pünktlich zu Stelle sein), bei er Abflugzeit von 1:55 Uhr von unschätzbarem Wert.


Pharaos Flüche

Wir sind davon verschont geblieben, trotz Unmengen von Salaten und Obst im Hotel. Man sollte einfach die allgemein gültigen Vorsichtsmassregeln beachten:

Zeit zum Akklimatisieren lassen
keine eiskalten Getränke
kein Obst von ausserhalb (warum auch im GR ?)
nur abgepacktes Eis (im GH haben wir auch Eisbecher gegessen)
nur verschlossene Getränke (haben wir nicht immer gemacht)
naja und Meiden von eher einheimischen Lokalitäen, bei den man sich nicht ganz sicher ist
kein Nilwasser usw.
immer ordentlich die Händchen waschen
...

Reiseapotheke
Unsere Hausärztin (begeisterte Ägyptenfahrerin) empfahl uns eigentlich nur zwei Mittel (Loperamid AL Akut - nur von der Fa. Aluid Pharma rezeptfrei erhältlich- für die Erwachsenen und Perenterol für den Kleinen) zur "Verdickung" und zur Restaurierung der Elektrolyte einen Cocktail aus einem Teelöffel Stärke + einem Teelöffel Traubenzucker + ein Prise Salz aufgelöst in einer Tasse Mineralwasser. Alle anderen als normale Reisedurchfälle mit einer Dauer von mehr als 2-3 Tagen sollten unbedingt mit einem Arzt geklärt werden (für die Gründe gab es hier ja schon eine ausführliche Erklärung).

Auf jeden Fall sollte man vor dem Flug seinen Hausarzt befragen, der möglicherweise etwas anderes empfehlen wird. O.g. ist bitte nicht als Empfehlung zu verstehen!


OK, ich glaube das reicht jetzt erst mal. Wer noch etwas wissen möchte, wir sind unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen.

Ciao

Thoralf

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