Ein Bericht für Singels und Läufer
Reisebericht Grand Resort 08.02.03-16.0203 für Singles und Läufer
Hallo,
ich würde Sie bitten diesen Reisebericht auf Ihrer Seite zu veröffentlichen, da mir einige Dinge aufgefallen waren, die noch nicht erwähnz wurden.
Reisebericht Grand Resort Hurghada 08.02.03 - 16.02.03
Ich habe die zweite Februarwoche im GR verbracht und werde nur Dinge ansprechen, die noch in keinem anderen Bericht behandelt worden sind.
Ich habe ein EZ belegt (1411) welches ein normales DZ
war. Ursprünglich wollte ich auf eine Juniorsuite umbuchen, was dann leider nicht ging. Vor Ort habe ich einen Vergleich anstellen können und rate jedem Singleurlauber auf eine Aufzahlung zu verzichten, da das "normale" DZ völlig ausreicht. Groß und komfortabel ausgestattet.
Mein Aufenthalt begann mit den Worten "Schönen Urlaub, du Geizhals" ausgesprochen um 03.45 Uhr auf meinem Zimmer vom Kofferboy nachdem er "nur" 1LE Tip erhalten hat. Zu dem Thema Trinkgeld werde ich mich später noch eingehend äußern.
Da leider im Zimmer keine Hotelüblichen Infomappen ausgelegt waren habe ich das Frühstück am nächsten Morgen verschlafen und habe mir die Infos über Lage der Speiseräume, Zeiten etc. an der Reception geholt. Dort habe ich sogleich gewechselt und einen vernünftigen Kurs erhalten.
Man muß sich als Erstbesucher ca. 1h Zeit nehmen um das Areal zu erkunden.
Dann habe ich mir erstmals die Laufschuhe angezogen und bin aus dem Hotel raus nach rechts abgelaufen. Temperatur war angenehm für eine kurze Hose, aber unbedingt erforderlich eine Windstopperjacke mit zippbaren Ärmeln. Laufen kann man gut auf den Bürgersteigen, aber ich habe es vorgezogen meistens auf der Strße zu laufen, da die Steige oftmals unterbrochen sind und man dann Randsteine von 30-50! cm Höhe runter-oder rauf muß.
Die Strecke rechts raus endet nach ca. 15-20 Minunten (ja nach Laufstärke) und man kann dann schön eine Runde drehen, kommt dann aber für ca. 2 km auf eine Schnellstraße, die man aber ohne Weiteres belaufen kann und darf. Dann gehts wieder Richtung "Hotelstraße" und nach ca. 35-40 Min. ist das GR wieder da.
Kann man als Frühlauf vor dem Frühstück nur empfehlen.
Ich hab es dann so gehandhabt, daß ich mit den Laufklamotten zum Essen ging und mich dann weit genug von anderen Gästen plaziert habe um eine evtl. Geruchsbelästigung auszuschließen.
Frühstück ist in Ordnung nur man sollte wirklich über Säfte nachdenken.
Danach gings in mein DZ, um nach einer Dusche den Balkon zu genießen.
Es wurde hier viel über die Zimmer im Haus 1 geschrieben und ich habe versucht vorab per Mail ein ruhiges Zimmer im Haus 2 , was nicht möglich war.
Vielleicht lags an der Jahreszeit oder an was weiß ich, aber mein Zimmer war ruhig.
Des Nächtens gehts meiner Meinung sowieso in keinem Hotel ohne Ohrstöpsel und tagsüber war die Sade-CD auch sehr angenehm. Wer Sade mag, den wird nicht stören, daß sie von 11.00 - 17.00 läuft. Auf Anfrage haben die Jungs der Bar auch eine gute Acid-Jazz-Scheibe.
Zurück zum Balkon, der von spätestens 11.30 Uhr in der Sonne lag und bis zu deren Untergang auch in ihrem Breich blieb. Also war kein Braten am Pool nötig, sondern das konnte ich auf meinem eigenen Balkon erledigen, was hilfreich ist, wenn man mal schnell duschen, Minibar, fernsehen, und und und will. Wer sich nicht freut ist der Zimmerservice, denn der besteht auch auf einen Zimmerbesuch, wenn man beschwört, daß man sein Bett selber macht. Also laßt den Jungs auch kurz Zeit ins Zimmer reinzukommen.
Diese Zeit gab ich Ihnen Mittags, wenn ich 1h im Pool schwimmen ging. Daß dieser lediglich 10° hatte, hatte zur Folge daß ich ganz allein war und meine Bahnen in Ruhe ziehen konnte. Man muß aber nach 1h 10° auch eine halbe Stunde Badewanne mit min. 32° einplanen, sonst wird man nicht mehr warm. Danach Mittagessen am Island-Grill gleich am Pool und wenn man dem Ober vorm Essen einen 5er gibt, gibts auch eine schöne Portion Scampi. Dieses Trinkgeld ist durchaus vernünftig angelegt.
Danach wieder Balkon und um 17.00 ab zum Abendlauf. Diesmal links aus dem Hotel raus und zur Cairobank, glaub ich (leider nicht mehr sicher, aber da ist auch eine relativ große Krezung) und dann hinter derselben wieder zurück. Hier kommt man an der Wohnsiedlung der Hurghadaägypter vorbei und läuft dann nach der CoOp Tankstelle wieder Richtung City zurück. Man kann sich gut am Flughafen orientieren, an dem man entlangläuft. Spätestens an der Mobiltankstelle kommt man wieder auf die "Hotelstraße" zurück und das GR ist schon in Sichtweite. Diese Strecke dauert je nach Kondition zwischen 40-55 Minuten und ist eine schöne, ruhige und ebene Route.
Wenn man mal eine Abwechslung will, kann man auch an der Bank vorbei laufen und gerade durch bis zu dem großen runden Hotel, dessen Namen mir nicht mehr einfallen will. Da muß man dann leider die gleiche Strecke wieder zturücklaufen, was auf Dauer ein bischen langweilt, da´s nichts zu sehen gibt. Die Strecke ist in ca. 30-40 Minuten zu schaffen.
Zum Thema Trinkgeld möchte ich noch folgendes anmerken.
Natürlich ist das Personal auf Trinkelder angewiesen und soll auch welches bekommen.
Was ich jedoch verurteile ist das "überschütten" mit Trinkgeld. In meinem Fall finde ich 1LE
für die erbrachte Leistung, die des Koffer in den Aufzug rollen und dann auf mein Zimmer rollen, bestimmt sehr zur Freude der anderen schlafenden Gäste um 3.45 Uhr, für ausreichend.
Ein anderes Beispiel ist der Herr der dem Mann am Büffet 20 LE gegeben hat, weil ihm der eine schöne Clementine aus dem Korb herausgesucht hat. Also das ist einfach übertrieben und dann wundert es mich auch nicht mehr, wenn die Jungs für alles auch einen Tip erwarten und sogar noch beleidigt sind, wenn das nicht min. 5 LE sind.
Bitte das nicht falsch verstehen, natürlich verdienen wir alle besser und das ist der Urlaub wo´s nicht um den Euro geht, aber ich hab was dagegen, wenn man die Leute so verzieht.
Gegenteilig dann aber sich das Wasser und die Cola aus dem Supermarkt holt, weil´s da 1 LE billiger als in der Minibar ist. Laßt euch das mal durch den Kopf gehen.
Und abschließend möchte ich noch einen Hinweis an die Leute vom GR richten, falls sie das lesen.
Das Abendessen darf ruhig auch ein wenig arabisches Essen beinhalten, denn nicht jeder, auch wenn es leider sehr viele waren, ist ein dummer Deutscher, der weder weiß, daß man zum Abendessen verdammt nochmal nicht in den abgeschnittenen Jeans, den weit ausgeschnittenen Muskelshirts und/oder Sandalen mit oder ohne Socken geht, noch daß man die Kellner nicht zwangsläufig duzen muß oder anschnautzen muß, nur weil man nicht augenblicklich bedient wird.
Und wenn´s bloß ein oder zwei Wärmebehälter mit arabischer Kost sind, das habe ich schwer vermißt.
Bestimmt habe ich noch vieles vergessen, aber das waren die ersten Eindrücke.
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